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Erlebniswanderung zwischen Teamgeist und Konkurrenz

Etwas bauen, etwas überqueren, sich führen lassen - bei der gestrigen Erlebniswanderung durch den  Chemnitzer Küchwald wurden den 13 teilnehmenden Kindern der 2. und 3. Klasse verschiedene körperliche und geistige Fähigkeiten abverlangt. Dazu wurde die Wanderung immer wieder unterbrochen. Bei dem Sommerferienangebot des  Kosmonautenzentrums "Sigmund Jähn" bestand die erste Aufgabe darin, Paare zu bilden. Einer ließ sich die Augen verbinden, der andere navigierte ihn mit Worten sicher zum festgelegten Ziel.

Dann musst ein fiktiver Fluss überquert werden, indem die Kinder - wiederum paarweise - tragfähige Äste suchten, die zu einer Brücke aneinandergereiht werden konnten. Als für die nächste Aufgabe zwei Gruppen gebildet werden mussten, war schnell klar: Mädchen "gegen" Jungs. Obwohl es nur darum ging, aus zwei Seilen in einem von Säulen getragenen Pavillon eine Konstruktion zu schnüren, auf der jemand ohne Hilfe und ohne den Boden zu berühren sitzen kann, wurde schnell ein Wettbewerb daraus. Beide Gruppen fanden buchstäblich tragfähige Lösungen.

Nachdem bei einer weiteren Aufgabe aus mehreren Stücken eine funktionsfähige Murmelbahn konstruiert worden war, formierten sich die Kinder für die letzte Aufgabe wiederum in geschlechtergetrennte Teams. Mit einer an Schnüren befestigten Gießkanne sollte Wasser durch geschickte Koordination in auf dem Boden stehende Becher umgefüllt werden - die Kanne durfte nur indirekt über die Schnüre bewegt werden.

Alle Hände voll zu tun hatten dabei die beiden von solaris FZU entsendeten  Schulsozialarbeiterinnen. Sie lenkten die Energie der Gruppe in zielführende Bahnen, leisteten bei Bedarf Unterstützung bei der Aufgabenlösung und moderierten das hochdynamische Sozialgefüge, das zwischen Teamgeist und Konkurrenzdenken schwankte.

Weitere Sommerferienangebote des Kosmonautenzentrums und anderer Einrichtungen und Projekte von solaris FZU findet ihr  hier.