Deshalb nahmen Fachkräfte der Kinder- und Jugendarbeit von solaris FZU vergangene Woche an einer Studienreise nach Norwegen teil, um sich mit den dortigen Kollinnen und Kollegen von DAC Performance Drago SA sowie den rumänischen Vertreterinnen und Vertretern des Ateneul National Iasi über Erfahrungen auszutauschen und Lösungsansätze zu entwickeln.
Die drei Organisation erarbeiten gemeinsam im EU-geförderten Erasmus+-Projekt Analyze, Reflect, Think Smart (A.R.T.S.) spezielle Instrumente, die - von den entsprechenden Fachkräften eingesetzt - Kindern und Jugendlichen etwa die Erkennung von KI-generierten Inhalten in Kunst und Musik oder den Umgang mit Fake News erleichtern sollen. Außerdem stärken sie die Rolle von Kulturschaffenden in einem von Desinformation geprägten Umfeld und helfen beim Einsatz von Kunst zur Aufarbeitung historischer Wahrheiten und zur Stärkung demokratischer Werte.
Die einwöchige Studienreise durch Oslo führte die Projektgruppe an eindrucksvolle Orte wie etwa das Munch Museum, bei dem eine exklusive Führung Einblicke hinter die Kulissen bot und zeigte, wie originale Kunstwerke des berühmten Künstlers professionell gereinigt, restaueriert und für internationale Ausstellungen vorbereitet werden. Eine Stippvisite im Frognerpark verdeutlichte, wie Kunst in Form von Skulpturen auch außerhalb klassischer Museumsräume wirken und Menschen unmittelbar ansprechen kann.
Spannend war es auch, in der groß angelegten Kunstinstallation "Roseslottet" zum Gedenken an die Besetzung Norwegens durch das nationalsozialistische Deutschland ein historisch bedeutsames Thema aus einer anderen Perspektive zu erleben. An der Musikhochschule Oslo setzte sich die Projektgruppe in Vorträgen und Workshops mit Schnittstellen von Musik und Künstlicher Intelligenz auseinander.
In einem Online-Workshop in der letzten Februar-Woche werden die bisher erarbeiteten Ansätze gestaltet und verfeinert, um sie als Projektergebnisse künftig Fachkräften der Kinder- und Jugendarbeit zur Verfügung stellen zu können.






