Details

Nachhaltige Eindrücke aus Bulgarien zum Projektabschluss

Wie lässt sich das Engagement von Jugendlichen im Bereich der Nachhaltigkeit unter anderem in ihrem Alltag fördern? Diese Frage steht im Zentrum des Erasmus+-Projektes  „International support project for youngsters in relation to ecological development“ (INSPYRED), das von der Europäischen Union gefördert wird.

Zur letzten Studienreise des Vorhabens waren vergangene Woche Vertretungen des französischen und deutschen Projektpartners zur diesmal gastgebenden bulgarischen Organisation „Nyama nevazmozhni neshta“ nach Varna gereist, die insbesondere benachteiligte junge Menschen im sozialen, medizinischen oder schulischen Bereich unterstützt. Für solaris FZU als deutschem Vertreter waren Kolleginnen aus der Kinder- und Jugendarbeit sowie zwei junge Frauen, die ihr Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ) bei uns leisten, vor Ort. Eine der beiden FÖJlerinnen unterstützt unsere  regionale Servicestelle für Bildung für nachhaltige Entwicklung.

Die Inhalte der Aktivitäten waren vielfältig und reichten von der Einführung in das Thema Permakultur bis hin zur Verbindung des Konzepts des städtischen Gartens mit sozialem Engagement. In südlichen Ländern ist es üblich, dass die Menschen ihr eigenes Gemüse und Obst anbauen und Konserven für den Winter herstellen. Dieser Tradition fand sich auch in den Workshop zum Thema „Zero waste cooking” wieder (zu Deutsch etwa „abfallvermeidendes Kochen“ – es sollen möglichst alle Bestandteile der Zutaten verwertet werden).

Im Partnermeeting wurden die organisatorischen und administrativen Aspekte für die verbleibenden Projektwochen besprochen und Verbindungen zu ähnlichen Projekten wie etwa  GREENE gezogen, bevor alle mit kulturell, sprachlich und gastronomisch nachhaltigen Eindrücken wieder in ihre Heimatländer zurückkehrten.