Details

Einzigartiger Workshop mit Aktivistin Mensah-Schramm

Schülerinnen und Schüler der 7. Klasse der Unteren Luisenschule hatten die Möglichkeit an einem Workshop mit der Aktivistin Irmela Mensah-Schramm teilzunehmen. Seit 33 Jahren kämpft die Berlinerin gegen Hassgraffiti, übermalt Hassbotschaften und dokumentiert alles fotografisch. In der Ausstellung "Hass vernichtet" hat sie die Ergebnisse zusammengefasst. Diese ist seit dem 2. April im Staatlichen Museum für Archäologie in Chemnitz zu sehen.

Begleitend zur Ausstellung bot die Künstlerin am Folgetag der Eröffnung für nur eine Chemnitzer Schulklasse einen zweistündigen Workshop an. Frau Mensah-Schramm führte die SchülerInnen, begleitet durch den Schulsozialarbeiter Holger Deckwer, mit ihrer freundlichen und offenen Art im Workshop gezielt an das Thema Rassismus in Deutschland heran. Dabei erzählte sie von teilweise erheblichen Problemen, wenn sie während ihrer Reisen durch die Bundesrepublik auf fremdenfeindliche Gruppierungen stieß. Nur durch ihre bestimmende, aber auch besonnene Vorgehensweise konnte sie Menschen mit geballtem Hass gezielt entgegentreten.

Der Workshop war für die SchülerInnen der Luisenschule eindrucksvoll und prägend zugleich. Das gemeinsame Echo der Klasse war die Tatsache, dass die Schüler noch nie so einen Menschen kennengelernt haben, der mit so viel Liebe und Engagement für eine gute Sache einsteht und dafür tagtäglich kämpft.

Die Ausstellung ist bis zum 30. April im smac zu sehen.

Ansprechpartner: Holger Deckwer, Schulsozialarbeiter Untere Luisenschule, ssa.luisenschulen@solaris-fzu.de