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Girls' Day/Boys' Day: Horizont erweitern, Zutrauen stärken

Der heutige Mädchen-/Jungen-Zukunftstag soll jungen Menschen bei der Berufsorientierung und Lebensplanung helfen. Verschiedene Einrichtungen stellen Berufsbilder vor und geben Einblicke in die tägliche Arbeit.

Ein weiteres Ziel des Aktionstages ist es, Klischee-Denken zu überwinden. Noch immer gibt es - gemessen an den Anteilen derer, die sie ausüben - "typische" Männer- und Frauenberufe. Der heutige Girls'-/Boys'-Day soll auch dazu beitragen, das jeweils andere Geschlecht dazu zu ermuntern, sich mit diesen Berufen zu beschäftigen. Beispielsweise zeigen die letzten Jahre, dass längst Frauen wie Männer gleichermaßen Großartiges in Gesundheits-, Pflege- und Sozialberufen (z.B. Leher/in, Erzieher/in) leisten - ebenso sind inzwischen mehrere Vertreter beiderlei Geschlechts in den Weltraum geflogen oder haben als Ingenieur(inn)e(n) an Weltraum-Missionen wie der der Perseverance mitgearbeitet.

Anlässlich des von den Bundesministerien für Bildung und Forschung sowie für Familie, Frauen, Senioren und Jugend geförderten Aktionstages gibt es auch zwei Livestreams, in denen Vorbilder aus verschiedenen jeweils typischen Berufen, Politiker/innen und Influencer/innen von ihren Erfahrungen berichten:  Um  09.30 Uhr für den Girls' Day und um  12.30 Uhr für den Boys' Day.

Auch die  solaris Jugend- und Umweltwerkstätten bieten heute angemeldeten Teilnehmerinnen per Videochat Einblicke im Rahmen des Girls' Day und stellen die Berufsbilder Verfahrenstechnikerin, MINT-Pädagogin und Mediengestalterin vor.

Und die Frage nach der Geschlechtergerechtigkeit bleibt ja nicht auf das Berufsleben beschränkt - noch immer bleibt in vielen Haushalten die Erledigung der meisten Arbeiten an den Frauen hängen. Deswegen gibt es  hier den Haushalts-Parcours für Jungen. Denn T-Shirts bügeln, wissen, was eine Tüte Milch kostet oder bei einem Notfall im Haushalt richtig reagieren sollte jeder können.