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Gruß aus Dänemark: Chemnitzer Freiwilliger berichtet

Tim Sigmund ist Freiwilliger im Programm "Europäischer Solidaritätskorps" und arbeitet seit gut drei Monaten an einer dänischen Schule in Dänemark. Was er bisher erlebt hat, schreibt er uns in einem Zwischenbericht.

"Hallo nach Deutschland,

nach guten 3 Monaten würde ich sagen, dass ich mich bis jetzt ganz gut eingelebt habe. Ich wohne in dem Dorf Fårevejle (ca. eine Autostunde nordwestlich von Kopenhagen) auf Seeland- die größte der vielen dänischen Inseln. Ich wohne in einer internationalen WG mit einer Spanierin, einer Indonesierin und einem Dänen zusammen.

Mein Arbeitgeber/Projektpartner vor Ort ist die „Odsherreds Efterskole“. Eine „Efterskole“ ist eine spezielle typisch dänische Schulform. Die Schüler besuchen das Internat nur für ein Jahr. Je nach Ausrichtung geht es darum seinen Horizont in bestimmten Bereichen - von Naturwissenschaften über Sport, Musik bis hin zu der internationalen Ausrichtung, wie in meiner Schule - zu erweitern.

Die internationale Ausrichtung zeigt sich in drei Reisen während des Schuljahres sowie Austauschbesuchern von weltweiten Partnerschulen. So besuchten uns schon Gäste aus Taiwan und Indonesien. Im September führte uns unsere erste Reise in den Schwedischen Wald. Im Januar und März werden wir dann internationale Partnerschulen besuchen. Für mich wird es mit einem Teil der Schüler nach Simbabwe und Kambodscha gehen, andere Gruppen werden nach Indien, Nepal, Uganda oder die USA reisen.

Die Reisen sind natürliche eines der Highlights des Schuljahres. Im normalen Schulalttag verläuft der Alltag für mich jedoch etwas anders. Ich habe verschieden Aufgaben: zum einem unterrichte ich gemeinsam mit den Lehrern Deutsch außerdem arbeite ich abends und einmal im Monat am Wochenende und biete verschieden Freizeitaktivitäten an.

Ich hoffe das gibt ihnen einen kleinen Einblick in meinen Alltag.

Viele Grüße,

Tim"