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Nachhaltige (Vor)Weihnachtszeit?!

Muss es jedes Jahr das neueste Handy sein? Beliebte Unterhaltungselektronik wird insbesondere an Weihnachten ungeachtet von steigendem Energiebedarf und Rohstoffausbeutung tonnenweise verschenkt. Dazu kurzlebige Weihnachtsdekoration in Trendfarben, unzählige Geschenkverpackungen und festtagsbezogene Lebensmittel erhöhen die Müllberge.

Die massenhafte Produktion von Weihnachtssternen und Weihnachtsbäumen wird zum Klimakiller. Jedes Jahr werden etwa 25 bis 30 Millionen Weihnachtsbäume allein in Deutschland verkauft. Die Müllberge wachsen an Weihnachten bis zu 20 % und der  Stromverbrauch steigt um mehr als 500 Millionen Kilowattstunden - dem Jahresverbrauch einer Großstadt mit 177.000 Haushalten. In der Strombranche ist dieser Anstieg sogar unter dem Namen "Gänsebratenspitze" bekannt.

Ja, dieser Blick auf Weihnachten entzaubert das Festtagsgeschehen schlagartig. Daher lohnt es sich, sich damit zu befassen, wie die Advents- und Weihnachtszeit nachhaltiger gestaltet werden kann. BNE Sachsen hat dazu einen  Themenschwerpunkt ins Leben gerufen und gibt in einem Alternativen Adventskalender praktische Tipps. Außerdem erfahren Sie hier, wie der  Öko-Weihnachtsbaum aussieht und wie man es schafft,  weniger Müll an Weihnachten zu produzieren.