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Raus aus der Komfortzone - Rein ins Berufsleben?

Acht Teilnehmer/innen sind gestern gemeinsam mit ihren Projektbetreuern von "Young Mobility" nach Österreich aufgebrochen, um den eigenen Horizont zu erweiteren und neue Möglichkeiten für eine Beschäftigung auszuloten.

Vor der Corona-Zeit gab es in Deutschland bereits zahlreiche unbesetzte Stellen, vor allem bei der Lehre. Wann immer die wirtschaftliche Talfahrt enden wird - unser Land kann es sich nicht leisten, junge Menschen vom Arbeitsmarkt fernzuhalten. Deswegen nutzten bereits jetzt acht Teilnehmer/innen des transnationalen Mobilitäts- und Integrationsprojektes  Young Mobility die Möglichkeit eines Austausches mit unserem Nachbarland Österreich.

Dank der Arbeit ihrer Projektbetreuerinnen in Deutschland gemeinsam mit lokalen Partnern vor Ort können die Teilnehmer/innen während ihres Aufenthaltes bis einschließlich 06. November nun Praktikumsmöglichkeiten wahrnehmen, um wieder auf Tuchfühlung mit dem Berufsleben zu gehen und sich in verschiedenen Berufen auszuprobieren. Gerade angesichts der momentanen Situation auf dem Arbeitsmarkt setzt solaris FZU, Träger des Projekts, damit ein wichtiges Zeichen, dass auch diejenigen nicht allein gelassen werden, die es bereits vor Corona schwer mit der Jobsuche hatten.

Young Mobility richtet sich an Personen zwischen 18 und 35 Jahren, die Arbeitslosengeld II beziehen und von lokalen Jobcentern betreut werden. Neben beruflichen Kompetenzen soll der betreute Aufenthalt im Ausland auch zum Erwerb bzw. zur Festigung und dem Ausbau sozialer Kompetenzen dienen, weshalb das Projekt unter dem Handlungsschwerpunkt Integration durch Austausch der  ESF-Integrationsrichtlinie Bund läuft.