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Tag der Jugend: Was denkt die Generation YouTube?

Seit 1999 gibt es auf Beschluss der Vereinten Nationen den Tag der Jugend, um die Aufmerksamkeit gezielt auf Themen zu lenken, die junge Menschen betreffen. Doch was denken sie selbst?

Zahlreiche Studien jüngeren Datums geben Auskunft darüber, was jungen Menschen in der heutigen Zeit wichtig ist. Fast überall wird, sicherlich nicht zuletzt unter dem Eindruck der „Fridays for future-Bewegung“, Umwelt- und Klimaschutz als zentrales Thema für die Gegenwart und Zukunft genannt. Generell richten Jugendliche den Fokus eher auf übergreifende Problemstellungen (z.B. auch auf die Themen Migration und Flüchtlinge, Digitalisierung oder Weltoffenheit) denn auf Themen, die ihr unmittelbares Lebensumfeld betreffen (z.B. Bildungssystem).

Dennoch zeigen die Studien, dass sich junge Menschen vor allem auf die Unterstützung von Online-Aktion bzw. auf die digitale Aneignung politischen Wissens beschränken – ein konkretes Engagement, beispielsweise die Mitgliedschaft in einer Partei, ist eher selten der Fall. Die Ergebnisse legen nahe, dass sich Jugendliche nicht ausreichend gehört fühlen bzw. nicht das Gefühl haben, ihr Engagement könne etwas bewirken.

Dies wird umso prekärer vor dem Hintergrund, dass ihr Anteil an der Bevölkerung schrumpft: Noch vor 50 Jahren waren fast 30 % der Deutschen 20 Jahre oder jünger, 2020 sind es gerade mal noch 18,4 % (siehe  Infografik der Bundeszentrale für politische Bildung). Umso wichtiger wird es, Kindern und Jugendlichen weiterhin eine Stimme zu geben und sie in ihrer Persönlichkeitsentwicklung zu fördern – so ruft etwa das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung einen Jugendbeirat ins Leben ( zum Artikel).

Nicht zuletzt angesichts des vielzitierten Fachkräftemangels gewinnt die Ausbildung der Kinder und Jugendlichen an Bedeutung – solaris FZU bedient mit seinen Einrichtungen als Organisation der außerschulischen Kinder- und Jugendbildung hier verschiedene Interessengebiete von der Kunst, über das spielerische oder naturwissenschaftliche Interesse bis hin zum Blick ins Universum.  Zu den solaris-Einrichtungen

Weitere Quellen: