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Walpurgisnacht am 30. April – was feiern wir eigentlich?

Die Nacht vom 30. April zum 1. Mai ist als Walpurgisnacht – auch Hexennacht – bekannt. In der Walpurgisnacht wird der Winter vertrieben. Der Brauch geht auf heidnische Frühlingsfeste zurück. Er fällt eigentlich auf die jährlich wechselnde Vollmondnacht nach der Tagundnachtgleiche im Frühjahr.

Hiesige Namensgeberin ist die Nonne Walburga, die an einem 1. Mai heiliggesprochen wurde, so dass die Walpurgisnacht hierzulande zum festen Termin immer in der Nacht vom 30. April auf den 1. Mai gefeiert wird.  Die christliche Verehrung der Heiligen Walburga findet bis heute in der Abtei St. Walburg im bayrischen Bistum Eichstätt statt. Die Verehrungspraktiken sind als Alltagskultur seit 2021 übrigens immaterielles Kulturerbe.  Das hat nichts mit Hexerei zu tun. Ganz im Gegensatz zum Treiben auf dem Blocksberg. Nach einem alten Aberglauben fliegen in der Nacht zum 1. Mai Hexen auf ihren Besen vom Hexentanzplatz in Thale auf den nahe gelegenen Brocken (Blocksberg) im Harz, um mit dem Teufel zu feiern.

Traditionell ist die Walpurgisnacht auch im  Chemnitzer Küchwald ein bedeutendes Event. Wegen der Corona-Pandemie wird in diesem Jahr wohl jedoch keine Veranstaltung stattfinden können. Wobei: Können Hexen eigentlich auch Viren bekommen?

Wir haben für euch ein kleines  Quiz rund um die Walpurgisnacht zusammengestellt - wie gut kennt ihr euch aus?