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Wer bin ich? Eigene Wurzeln künstlerisch erforschen

Die coronabedingte Maskenpflicht verändert derzeit den Anblick unseres Lebens, obwohl das Tragen von Masken schon immer zum Menschen dazu gehörte.

Ob Comedia dell'Arte-Masken, die exotischen Masken, der Clown, die Pestmaske, die Theater und Karnevalsmasken sind in allen Kulturen anzutreffen. Seit Jahrhunderten sind die Masken Anlass eines menschlichen Ausdrucks und menschlicher Kommunikation.

Der Maskenbauprozess ist als ein Medium autobiografischen und transkulturellen Lernens gedacht. Deswegen haben wir im Rahmen des Projektes  Unter uns in Kooperation mit der  Chemnitzer Kunstfabrik ein Mikroprojekt zum Thema „Keramikworkshop zum Maskenbau“ als Anlass einer intensiven Begegnung mit der eigenen Herkunft und Anwesenheit ins Leben gerufen.

Die Teilnehmer - junge und erwachsene Migrant/Innen - sind eingeladen, unter fachlicher und pädagogischer Anleitung eine eigene Maske abzuformen und zu gestalten. Die Masken zusammen mit den dahinterstehenden Geschichten werden im Herbst - am Ende des Projektes - Objekt einer Maskenausstellung sein.

Der erste Workshop findet bereits am 02. Juli 2020 statt!

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