In vier weihnachtlichen Chemievorführungen lieferten die solaris Jugend- und Umweltwerkstätten einen Schweinsgalopp durch die letzten Tage des Jahres aus Sicht der chemischen Elemente. So konnten etwa Kupfermünzen mit Hilfe von Feuer und entsprechender Vorbehandlung stufenweise zumindest optisch versilbert oder gar vergoldet werden (Bild 1). Wer sich also bei der Besorgung der Weihnachtsgeschenke finanziell übernommen hat, findet mit diesem Verfahren vielleicht etwas Abhilfe.
Im neuen Jahr sind noch Süßigkeiten übrig? Kein Problem! Alte, hart gewordene Gummibärchen können als Rohstoff für ein Feuerwerk im Reagenzglas dienen, wie die Vorführung zeigte (Bild 2). Da an den Weihnachtstagen besonders viel Zucker konsumiert wird, ist gründliches Zähneputzen wichtig. Die im Chemie-Kabinett erzeugte "Elefanten-Zahnpasta" ist dafür allerdings etwas gewöhnungsbedürftig (Bild 3).
Und wenn bei all dem besinnlichen Kerzenschein und Feuerwerk mal der Inhalt des Portemonnaies Feuer fängt - kein Problem! Denn eigentlich brennt nur Gas und nicht der Rohstoff an sich. Ist der Geldschein also mit einer Mischung aus Wasser und reinem Alkohol "imprägniert", kann er Feuer fangen und trotzdem nach erfolgter Abkühlung weiter unbeschadet verwendet werden - ein Trick, der auch bei Stunt-Men in Filmen recht beliebt ist (Bild 4). Natürlich durfte auch die aus dem Chemie-Unterricht bekannte Knallgas-Probe nicht fehlen (Bild 5).
So vergingen die 60 Minuten einer jeden Show wie im Flug und riefen so manchen überraschten Seufzer und verwunderten Gesichtsausdruck hervor. Eine kleine Mitmach-Aktion zum Schluss aktivierte das Publikum dann zusätzlich: Mit Hilfe von Trockeneis gefrorene Bananen können nachweislich problemlos als Hammer benutzt werden (Bild 6). Mit dem häuslichen Tiefkühlfach funktioniert das übrigens nicht, da das Obst dort nicht kalt genug wird.






