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Kurs auf den Weltraum: Erkundungen im All aktueller denn je

Die Erforschung der unendlichen Weiten außerhalb unseres Planeten fasziniert Menschen seit mindestens gut sechs Jahrzehnten, als mit Juri Gagarin 1961 der erste Mensch ins All flog. 1978 wurde Sigmund Jähn als erstem Deutschen diese Pionierleistung zuteil. Während seines reichlich einwöchigen Aufenthaltes im Weltraum forschte er gemeinsam mit Waleri Bykowski in verschiedenen Bereichen wie Biologie, Medizin, Geophysik oder Materialwissenschaften.

Seit seinem Tod im September 2019 widmen wir ihm im nach ihm benannten  Kosmonautenzentrum im  Chemnitzer Küchwald jährlich im Sommer mindestens einen Aktionstag, um sein Andenken zu erhalten und die Leistung seines Raumfluges zu würdigen – 2025 war es der 31. August.

Den Bogen zur modernen Raumfahrt-Forschung schlug an diesem Tag Dr. Jens Grigoleit vom Prorektorat für Forschung, Internationales und Transfer der TU Bergakademie Freiberg, wo man seit Kurzem den Studiengang „Space Resources – Weltraumtechnologien“ belegen kann. Er diskutierte Vor- und Nachteile derzeitig global laufender Überlegung hinsichtlich der Gewinnung von Rohstoffen aus Asteroiden und anderen Planeten (Weltraumbergbau) bis hin zu Zukunftsvisionen wie etwa dem Projekt „Moon Village“ der European Space Agency (ESA).

Sein Vortrag bildete den Startschuss für den Malwettbewerb „Goldrausch im Weltall“ des Kosmonautenzentrums, der noch bis zum 02. Oktober 2025 läuft.
Information zum Malwettbewerb (PDF)
Anmeldeformular, Teilnahmebedingungen, Datenschutz (PDF)

Die ganz kleinen Gäste des Tages gingen beim Basteln von Stabraketen mit dem Thema Luft- und Raumfahrt altersgerecht auf Tuchfühlung – beim abschließenden Wettschießen wurde dann rege über Startwinkel, Flugbahnen und Umgebungsbedingungen gefachsimpelt. Wagemutige trauten sich außerdem in den 360-Grad-Simulator „Astrotrainer“ (Bild 5).

Familien-Angebote wie die Schnitzeljagd durch Sigmund Jähns Lebensstationen oder die Kosmonauten-Tests und simulierten Raumflüge rundeten den Tag ab, bei dem sich das Wetter von seiner besten Seite zeigte.