Bis heute ranken sich Mythen und Verschwörungs-Theorien um das Ereignis, die teils in Frage stellen, ob es wirklich stattgefunden hat oder vielleicht nur eine gut gedrehte Inszenierung in einem Fernsehstudio war. Erst dieses Jahr im Februar nahm das Kosmonautenzentrum "Sigmund Jähn" dazu im Internet auffindbares Material anlässlich des Safer Internet Day unter die Lupe. Umfassende Informationen zur Mondlandung finden sich jedenfalls auf der Webseite des Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V.
Immerhin: In einigen westdeutschen Bundesländern und in der DDR waren am 21. Juli 1969 bereits Sommerferien, sodass die Auswirkungen der "nächtlichen Ruhestörung" bei den geweckten Kindern überschaubar geblieben sein dürfte. Ganz aufgeweckte Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene der heutigen Zeit, die sich in den laufenden Sommerferien und darüber hinaus für Planeten und das Weltall interessieren, sollten auf jeden Fall im "Kosmo" vorbeischauen. Fast täglich gibt es Angebote, bei denen man selbst aktiv werden und zum Beispiel ein Sonnensystem basteln, virtuell auf der Internationalen Raumstation ISS spazieren schweben oder etwas über die unendlichen Weiten außerhalb unserer Erde erfahren kann ( zum Veranstaltungskalender). Auch nähere Informationen zu den laufenden ARTEMIS-Missionen der NASA, bei denen perspektivisch eine Landung auf dem Mars mit Zwischenstation bzw. Quartier auf dem Mond angepeilt wird, können vor Ort erfragt werden.
Wir freuen uns auf euch!

