Teenger und Menschen ab 60 Jahren kommen im Alltag eher weniger in Kontakt - dabei könnte genau das helfen, einander zu verstehen und durch die Kombination aus der Sichtweise beider Seiten die Gesellschaft zusammenzuhalten. Eine Veranstaltung des EU-geförderten Erasmus+-Projektes Analyze, Reflect, Think Smart (A.R.T.S.), in dem solaris FZU als deutscher Partner mitwirkt, hat am Freitag beide Seiten an einen Tisch geholt, um sie miteinander in Austausch zu bringen.
Kein Ort hätte allein schon vom Namen her besser geeignet sein können als das Mehrgenerationenhaus Chemnitz. Was bedeutet Freundschaft früher und heute? Welche Erfahrungen haben die Generationen in Bezug auf das Aufwachsen mit unterschiedlichen Medien gemacht? Und ändern sich Grundwerte wie Fairness mit der Zeit?
"Fairness für die Zukunft – Generationen im Dialog", so der Veranstaltungstitel, führte zu teils leidenschaftlichen Diskussionen etwa zu der Frage, welchen Anteil an der Erziehung eines Menschen Elternhaus und Schule haben (sollten), ob die jungen Leute heute weniger diszipliniert und ehrgeizig sind als früher oder ob ältere Menschen offener für neue Erfahrungen sein sollten. Bei einer abschließenden Quizrunde mit altersmäßig gemischten Teams kamen beide Seiten dann zu einem versöhnlichen Abschluss, der eine Fortsetzung sicherlich gut vertragen könnte.
Gleichzeitig bildete sie einen vielversprechenden Auftakt in die Europäische Jugendwoche, die am Freitag begonnen hat und anlässlich des 30-jährigen Jubiläums freiwilliger Arbeit in Europa unter dem Motto "Solidarität und Fairness" steht.






