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Vor 55 Jahren: Willy Brandt erhält den Friedensnobelpreis

Der Friedensnobelpreis wird an Menschen vergeben, die sich besonders für den Frieden in der Welt einsetzen. In den 70er Jahren des vergangenen Jahrhunderts herrschten große politische Spannungen zwischen "dem Westen" und "dem Osten". In der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg gehörten zum "Westen" die (ehemalige) Bundesrepublik Deutschland und sehr viel, was westlich davon auf der Weltkarte liegt, inkl. den USA.

Zum "Osten" gehört(e) die ehemalige DDR und unter anderem die Sowjetunion mit dem heutigen Russland. Unterschiedliche gesellschaftliche und politische Systeme führten zu verhärteten Fronten und dem sogenannten Kalten Krieg: Beide Seiten sammelten immer mehr Waffen an, um die jeweils andere Seite von einem Angriff abzuhalten. Der damalige Bundeskanzler Willy Brandt galt als jemand, der sich für eine Entspannung der Situation einsetzte.

Für diese Bemühungen wurde ihm am 20. Oktober 1971 der  Friedensnobelpreis zugesprochen. Warum die Taube als Friedenssymbol gilt und welche es noch gibt, erfahrt ihr  hier.