So auch die von solaris FZU an verschiedene Chemnitzer Schulformen entsendeten Kolleginnen und Kollegen. Hier ein Beispiel für die von der Schulsozialarbeiterin initiierten und begleiteten Sommerferienaktivitäten für Schülerinnen und Schüler des Karl-Schmidt-Rottluff-Gymnasiums:
Ein Besuch der "SinnReich - Erlebnisräume im Dunkeln" lud zu einem besonderen Perspektivwechsel ein: In verschiedenen Alltagssituationen konnten die Schülerinnen und Schüler erfahren, welche Herausforderungen eine vollständige Einschränkung der visuellen Wahrnehmung mit sich bringt (Bild 1). Dabei wurden insbesondere Empathie, Vertrauen und gegenseitige Unterstützung thematisiert.
Körperliche Aktivität stand dagegen beim Besuch der Skatehalle Chemnitz im Mittelpunkt: Unter Anleitung zweier Trainer wurden eigene Fähigkeiten und Grenzen erprobt, wobei der Spaß auch nicht zu kurz kam.
Bei einem Tagesausflug ins Kinder- und Jugendhaus solaris-TREFF (Bilder 5 und 6) ging es wieder um Gemeinsamkeit: Neben Bewegungs- und Gruppenspielen im Außenbereich standen Brettspiele und Billard auf dem Programm. Der Tag bot Raum für soziale Interaktion, Kooperation und gemeinschaftliche Freizeitgestaltung.
Diese und weitere Angebote wie etwa der Besuch der Pop-up-Ausstellung „Recht – Spielregeln des Alltags“ im Deutschen SPIELEmuseum oder ein Kletterkurs im Hochseilgarten Chemnitz auf dem Gelände des Kosmonautenzentrums "Sigmund Jähn" verbanden freizeitpädagogische Aktivitäten mit der Förderung von Selbstwirksamkeit, sozialen Kompetenzen, Empathie, Perspektivübernahme und eigenständiger Freizeitgestaltung und boten den Schülerinnen und Schülern vielfältige Erfahrungsräume außerhalb des schulischen Alltags. Die Schulsozialarbeiterin verdeutlichte dabei die jeweiligen Inhalte bzw. sorgte für die altersgerechte Vermittlung und war teils auch aktiv beteiligt, etwa als Absicherung beim Klettern.
Schulsozialarbeit ist ein Leistungsangebot der Kinder- und Jugendhilfe gem. § 13 a SGB VIII in Trägerschaft der solaris Förderzentrum für Jugend und Umwelt gGmbH Sachsen gefördert durch das Jugendamt der Stadt Chemnitz.







