Aber auch die Erderwärmung setzt der bedrohten Tierart zu. Durch das Schmelzen der Pole verlieren einige Pinguinarten wie der Kaiserpinguin (Bild mit Familie), ihre Heimat. Außerdem finden Pinguine weniger Krill – das sind kleine Krebstiere, die die Hauptnahrung der Pinguine ist. Indem wir Müll vermeiden und helfen, die Erderwärmung zu begrenzen (z.B. indem wir weniger CO2 ausstoßen), können wir dem Pinguin also indirekt beim Überleben helfen.
Der Pinguin selbst ist ein wahres Phänomen: Obwohl er flugunfähig ist, zählt er zur Gattung der Vögel. Er lebt fast ausschließlich auf der Südhalbkugel, die Kolonien werden jedoch kleiner. Und: Obwohl der Pinguin auf Eis lebt, friert er daran nicht fest. Warum?
Hast du schon einmal Eis gegessen und dabei ist deine Zunge kurz am Eis kleben geblieben? Das passiert, weil deine warme Zunge das Eis auftauen lässt. Das Eis ist aber noch so kalt, dass es das Flüssige sofort wieder festfrieren lässt. Ein Eis ist trotzdem so klein, dass es deine Zunge problemlos schafft, sich wieder frei zu schmelzen. An einer Metallstange, wie einem Straßenschild solltest du das aber nicht ausprobieren!
Wie schafft es denn der Pinguin, dass ihm das mit seinen Füßen nicht passiert? Wenn man sich die Füße eines Pinguins anschaut, fällt auf, dass diese nicht wie der Rest des Körpers – abgesehen vom Schnabel – von einem Federkleid bedeckt sind (Detailbild). Sie sind so kalt, dass das Eis unter dem Pinguin nicht zu schmelzen beginnt. Damit das Blut die Füße nicht erwärmt, wird es vorher abgekühlt – mit dem Blut, was aus den Füßen zurück in den Körper fließt. Das Praktische dabei: Das Blut, welches zurück in den Körper fließt wird somit erwärmt!
Weitere Infos zum Pinguin sowie das Kinderbuch "An den Polen der Welt" findest du zum kostenlosen Download hier. Mehr spannende Infos zum Thema Umweltschutz kannst du auf der Seite der solaris Jugend- und Umweltwerkstätten entdecken.


