Umwelt und Bildung für nachhaltige Entwicklung

Garten für nachwachsende Rohstoffe

Der Garten für nachwachsende Rohstoffe ist ein grünes Symbol für den eindrucksvollen Wandel des Geländes, auf dem heute der Technologie- und Gewerbepark solaris angesiedelt ist. Auf dem Grund der ehemaligen Verladestation des VEB Fettchemie FEWA-Werke Karl-Marx-Stadt ist 2003, nach einer aufwendigen Renaturierung, ein Garten entstanden, der inzwischen über 70 verschiedene Pflanzenarten beherbergt. Wo bis vor 25 Jahren noch tonnenweise giftige Chemiereste im Boden versickerten, strahlen heute die gelben Blütenköpfe von Sonnenblume und Topinambur, wachsen Zucker-, Stärke- und Faserpflanzen.

Jahr für Jahr lernen nun Schülerinnen und Schüler in diesem Garten Pflanzen oder deren Inhaltstoffe kennen, die als nachwachsende Rohstoffe für die Industrie oder als Energieträger eingesetzt werden.

Im Rahmen von Arbeitsgemeinschaften engagieren sie sich freiwillig oder besuchen den Garten mit ihren Klassen als Exkursionsziel und außerschulischen Lernort. 
Hier sind die Dimensionen der Bildung für nachhaltige Entwicklung eng miteinander verknüpft. Die Kinder können hier lernen, dass Natur nicht nur Naherholungsziel oder Schutzgebiet, sondern ebenso wirtschaftliche Ressource ist. Sie lernen Pflanzen kennen, die uns als Lieferanten für Energie oder Bio-Treibstoffe dienen, aus denen man nachhaltige Textilstoffe und Färbemittel gewinnen kann oder die in der Lebensmittelbranche sowie für die Herstellung von Heilmitteln und Kosmetika zum Einsatz kommen.

Frau Gesine Schröter
Neefestraße 88b, 09116 Chemnitz
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